Mario Tuor berichtet im Artikel «Blochers Privatarmee»:

«Als Emil Rahm, Traubensaftproduzent aus Hallau und vehementer Gegner der neuen Anti-Rassismus-Bestimmungen 1994 während einer Auns-Versammlung im Berner "National" seine Hass-Traktate gegen die "jüdische Weltverschwörung" verteilen wollte, wurde er von Blocher aufs Trottoir geschickt. Einen Ausschluss Rahms lehnte der Auns-Vorstand dann jedoch explizit ab.»

Emil Rahm widerspricht:

«Damit "Facts" diesen Titel weiterhin verdient, bitte ich, Unrichtigkeiten durch folgende Facts zu korrigieren:
Ich verteilte und verteile keine "Hasstraktate". Ich kritisiere auch keine "jüdische Weltverschwörung", sondern bemängle, dass es religions- und vaterlandslosen Internationalisten möglich bleibt, Verbrecher wie Hitler und Saddam Hussein zu finanzieren, dadurch an Kriegen zu verdienen und verschuldete Sieger- und Verliererstaaten immer abhängiger zu machen. Ferner bin ich von NR Blocher weder des Saales verwiesen noch auf das Trottoir geschickt worden. Ich verteilte dort Flugblätter, die auf Mängel im Rassismusartikel hinweisen.

Bestraft werden soll Verleumdung, aber nicht sachliche Meinungsäusserung über einzelne Angehörige einer Rasse.»